Gebrauchs- und Pflegeanleitungen

Wichtige Informationen

Aufmaß, Aufstellen und Ausrichten

Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Maße Circa-Angaben entsprechen. Millimeter-genaue Angaben können aufgrund der verwendeten Materialien und der Fertigungstechniken nicht garantiert werden. Rechnen Sie daher immer einen gewissen Spielraum ein. Stiftung Warentest empfiehlt, ca. 5 cm Spielraum vom vorhandenen Platz abzuziehen.

Stellen Sie sicher, dass Armlehnstühle oder Sessel auch unter den Tisch geschoben werden können ohne die untere Tischkante oder eventuell unter der Tischplatte vorhandene Mechanismen zu berühren.
Um unschöne Druckstellen auf der Rückenlehne zu vermeiden, achten Sie darauf, Ihre Stühle nicht gegen die Tischkante zu schieben.

Sollten Sie ein Wackeln an den gelieferten Möbelstücken feststellen, testen Sie das Möbelstück an verschiedenen Stellen in der Wohnung um einen unebenen Boden als Ursache auszuschließen und stellen Sie sicher, dass alle Schrauben fest angezogen sind.

Bitte beachten Sie, dass unsere Tische nur von Fachpersonal aufgebaut werden sollten. Lassen Sie sich eventuelle Funktionen des Tisches genau erklären und testen Sie sie bei Lieferung und in Gegenwart des Montageteams.

Bestimmungsgemäße Verwendung

Bitte beachten Sie, dass unsere Möbel für den allgemeinen Wohnraum, nicht für Außenbereich oder Bad geeignet sind.

Belastbarkeit

Die Belastbarkeit von Armlehnen, Fußstützen,… ist begrenzt. Diese sollten nicht mit dem vollen Körpergewicht belastet werden.

Alle unsere Stühle werden nach internationalen Normen getestet und haben eine geprüfte Belastungsgrenze von 110kg.

Raumklima

Die empfohlene Jahresdurchschnittstemperatur für Innenräume beträgt 18-21°C bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45-55%. Dieses Klima ist nicht nur für die Gesundheit des Menschen wichtig, auch Ihre Möbel profitieren davon.

Holz als hygroskopischer Werkstoff nimmt ständig Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und gibt diese wieder ab. Bei längerfristigen Abweichungen vom empfohlenen Klima beginnt das Holz wieder zu arbeiten. Dies kann ein Reißen, Verziehen oder Schwund zur Folge haben.

Im Allgemeinen sollten Sie darauf achten, Ihre Möbel nicht in unmittelbarer Nähe aktiver Heizquellen zu platzieren, da nicht nur Holz, sondern auch Leder und Stoff hiervon negativ beeinflusst werden, austrocknen und reißen können.

Fußböden und Möbel

Um Ihre Fußböden und Möbel zu schützen, sollten Sie bereits beim Kauf darauf achten, dass die vormontierten Gleiter bzw. Rollen (für harte Böden) für den Bodenbelag Ihrer Stellfläche geeignet sind. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen ggf. gesonderte Schutzunterlagen angebracht werden. Massivholztische, die auf einer Fußbodenheizung platziert werden, benötigen eventuell spezielle Gleiter. Dies liegt in der Verantwortung des Käufers.

Die Wichtigkeit des richtigen Stuhlgleiters sollte nicht unterschätzt werden, da so nicht nur unangenehme Geräusche und ein frühzeitiger Verschleiß der Gleiter vermieden werden können, sondern auch die Langlebigkeit des Stuhlgestells positiv beeinflusst wird.

Beachten Sie, dass Sie die Stühle nach der Bodenreinigung erst wieder auf einem vollständig getrockneten Boden absetzen. Andernfalls kann es nach einiger Zeit zu einer Geräuschbildung im Gebrauch kommen. Um dann zu kontrollieren, ob diese durch die Gleiter verursacht wird, testen Sie den Stuhl bitte auf einem anderen Untergrund (z.B. Teppich).

Bitte heben Sie Ihren Tisch an und schieben Sie ihn nicht, da sonst die Gefahr besteht sowohl den Tisch als auch Ihren Fußboden gegebenenfalls zu beschädigen. Verfügt Ihr Tisch über einen Auszug, so stellen Sie vor dem Anheben sicher, dass die Verlängerung wieder eingeschoben und verriegelt ist. Bitte bewegen sie Ihren Tisch nie im ausgezogenen Zustand.

Geruch

Durch häufiges Lüften und Abwischen mit einem nebelfeuchten Tuch nimmt der Geruch ab. Nach dem Reinigen die Oberfläche immer nachtrocknen.

Bitte beachten Sie die speziellen Pflegehinweise für unser Anilin- und Rauleder.

Vergessen Sie nicht, dass Materialien wie Leder oder Holz immer einen gewissen Eigengeruch behalten werden.

Lichteinwirkung

Nicht nur Sonneneinstrahlung, auch starkes Kunstlicht, wie Halogenleuchten, beeinflussen und verändern die Oberfläche Ihrer Möbel im Laufe der Zeit. Je nach Material kann das Möbel heller oder dunkler werden.

Naturfasern in Stoffen sind hier besonders anfällig (siehe auch: Lichtechtheit).

Generell kann man sagen, dass naturbelassene Hölzer vergilben, gebeizte Hölzer ausbleichen. Je naturbelassener das Holz ist, umso schneller verändert sich die Farbe des Holzes.

Bitte beachten Sie, dass sich das Holz bereits kurz nach Lieferung verändern kann. Sie sollten daher Vorsicht walten lassen, wenn Sie Tischläufer, Vasen oder andere Dekorelemente auf dem Tisch platzieren. Wird deren Platz nicht regelmäßig verändert, kann es zu Farbunterschieden auf der Platte kommen (siehe auch: Verlängerungen).

Eine absolute Lichtechtheit kann nie erreicht werden. Daher ist es wichtig seine Möbel vor direkter Lichteinwirkung zu schützen. Dies ist besonders bei Südzimmern mit großen Fenstern zu beachten, da ansonsten eine Farbveränderung innerhalb weniger Wochen möglich ist.

Toleranzen

Fertigungstechnische Toleranzen sind in der industriellen Serienproduktion von Möbeln nicht zu vermeiden. Liegt die Abweichung (Toleranz) bei Farbe, Struktur und Maßen innerhalb der nationalen und internationalen Normen oder im unerheblichen Bereich, liegt kein Sachmangel vor.

Polster- und Sitzmöbel

Allgemeine warentypische Produkteigenschaften

Unabhängig von Materialeinsatz, Konstruktion, Verarbeitung und Preis sind bei der qualitativen Beurteilung von Möbeln drei wichtige Produkteigenschaften zu berücksichtigen, da diese bei späteren Veränderungen aus normalem, natürlichem Gebrauch keinen Sachmangel darstellen:

  • Warentypische Eigenschaften

Resultieren aus speziellen Materialeigenschaften (z.B. Narben im Leder, Sitzspiegel bei bestimmten Stoffen)

  • Modellbedingte Eigenschaften

Optisches Erscheinungsbild eines Modells (z.B. legere oder straffe Polsterung)

  • Gebrauchseigenschaften

Nutzungsbedingte Veränderungen, die keine Rückschlüsse auf Verarbeitung und Qualität zulassen (z.B. Patina bei Anilinleder, Sitzspiegel oder »Lieblingsplatz«)

Abfärben und Farbmigration

Helle und einfarbige Bezüge sind generell empfindlicher gegen Verschmutzung. Bitte achten Sie darauf keine nicht farbechten Textilien auf den Bezügen zu verwenden. Dies gilt nicht nur für Jeans und andere nicht farbechte Bekleidungsstoffe, sondern auch für Kissen, Decken,… die abfärben könnten.

Sollte es doch zu einer Anfärbung des Möbelbezugs kommen, ist eine zeitnahe Reinigung des Bezugs mit geeigneten Reinigungsprodukten wichtig, um einen möglichst guten Erfolg erzielen zu können.

Bei Velours und Mikrofaserstoffen können sich bei Lieferung noch leichte Schleifstaubrückstände aus der Produktion am Stoff befinden. Diese können mit einem feuchten Lappen oder durch leichtes Absaugen mit der Polsterdüse entfernt werden. Sollte der Bezug auf Ihre Kleidung abgefärbt haben, ist dieser Farbübertrag durch einfaches Waschen des Kleidungsstücks zu entfernen.

Elektrostatische Aufladung

Möbelstoffe und synthetische Materialien besitzen eine natürliche Leitfähigkeit, können aber nur begrenzt Feuchtigkeit aufnehmen. Ist die Luft zu trocken (meist im Winter) kann es zu elektrostatischer Aufladung kommen.

Hier reicht es die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen oder die Bezüge leicht feucht abzuwischen um das Problem zu beheben.

Farbabweichungen

Farbunterschiede zwischen Muster und Lieferung sind möglich, insbesondere bei Naturfasern, Leder und Holz, da es sich hierbei um naturgewachsene Werkstoffe handelt. Unterschiede in Farbton, Maserung und Struktur sind somit unvermeidbar. Eine Gewähr auf absolute Farbgleichheit ist nicht möglich.

Bei Nachbestellungen lohnt sich daher ein vorheriger Musterabgleich.

Gebrauchslüster

Gebrauchslüster, auch Sitzspiegel genannt, treten bei allen Velours und veloursähnlichen Oberflächen auf. Durch Druck während des Gebrauchs wird der Flor des Stoffes flach gedrückt. Hier gilt: Je höher der Flor, desto größer ist der Unterschied. Durch die Polverlagerung changieren die einzelnen Fasern des Stoffes hell/dunkel oder matt/glänzend. Dies kann den Eindruck von Flecken oder Verschleiß hervorrufen. Hierbei handelt es sich jedoch um eine warentypische Materialeigenschaft, die keinen Einfluss auf Gebrauch, Nutzen, Funktion oder Lebensdauer des Möbels hat.

Durch das leichte Abreiben mit einem feuchten Tuch kann dieser Effekt gemindert werden. Lassen Sie den Stoff komplett trocknen bevor Sie ihn wieder benutzen.

Straffe, legere und besonders legere Polsterung

Bei der Polsterung unterscheidet man zwischen straffer, legerer und besonders legerer Polsterung. Während bei der straffen Polsterung der Bezug auch im Gebrauch weitestgehend faltenfrei bleibt (siehe auch: Wellen-/Faltenbildung), können bei legerer Polsterung Falten sogar ein Gestaltungselement sein. Hierbei handelt es sich nicht um einen Mangel, sondern um eine modellbedingte bzw. materialbedingte Eigenschaft und stellt somit keinen Grund zur Beanstandung dar.

Bitte beachten Sie, dass Modelle mit abnehmbarem Bezug nicht so straff gepolstert sind wie die Festpolsterversion des Modells.

Sollten Sie sich für ein Modell mit losen Kissen (mit Kammern) entschieden haben, vergessen Sie nicht die Kissen regelmäßig aufzuklopfen. Dies gehört zur üblichen Sorgfaltspflicht.

Lichtechtheit

Lichtechtheit definiert die Resistenz von Stoffen gegenüber Lichteinwirkung. Hierbei erreichen synthetische Fasern bessere Werte als Naturfasern, dunkle Töne bessere Ergebnisse als helle. Eine absolute Farbechtheit ist nicht zu erreichen. Verfärbungen können somit nie ganz vermieden werden. Um die Farbe Ihrer Bezüge möglichst lange zu erhalten, schützen Sie Ihre Möbel vor direkter Sonneneinstrahlung und starkem Kunstlicht.

Pillingbildung

Anfänglich kann es vorwiegend bei Flach- und Mischgewebe zu Knötchenbildung (Pills) durch die Nutzung kommen. Hier vermischen sich lose Partikel des verwendeten Garns mit Bekleidungsfusseln. Die Pills sind mit einem speziellen Fusselgerät einfach zu entfernen ohne den Stoff zu beschädigen. Die Entwicklung von Pills und deren Entfernung hat keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Stoffes.

Reibechtheit

Die Reibechtheit definiert die Widerstandsfähigkeit der Farbe eines Möbelstoffes gegenüber Abreiben oder Anfärben an andere trockene oder feuchte Textilien. Hellere Töne erzielen eine höhere Reibechtheit als dunkle Farben.

Siehe auch: Abfärben und Farbmigration → Schleifrückstände.

Sitzkomfort

Viele unserer Modelle sind serienmäßig mit einer NOSAG Federung im Sitz ausgestattet. Die Federn nehmen das Gewicht bei Belastung auf.

Im Rücken- und Armlehnenbereich werden zur Unterkonstruktion Gummigurte verwendet, welche für Elastizität und Formbeständigkeit sorgen. Je nach Modell (straffer oder weicher Sitzkomfort) werden verschiedene Schaumarten mehrlagig eingesetzt. Verwendet werden Polyether-Schaumstoffe (Kaltschäume), Verbundschäume oder die neusten Hybrid-Schaum-Generationen (Memory Foam), welche besonders elastisch sind, aber wieder in seine Ursprungsform zurückkehren.

Großbritannien: Für Lieferungen nach Großbritannien werden ausschließlich feuerfeste Schäume verwendet.

Sitzhärteunterschiede

Der Sitzkomfort kann bei einzelnen Modellen einer Produktfamilie aufgrund von Unterschieden in Konstruktion und Form variieren. Es ist nicht immer möglich alle Modelle mit derselben Unterfederung vorzusehen. Auch die Wahl des Bezugsmaterials (Leder, Stoff oder Kunstleder) hat einen Einfluss auf die gefühlte Sitzhärte Ihres Möbels.

Hinzu kommt eine normale, natürliche Veränderung im Gebrauch. Der Schaum wird weicher und verliert bis zu 15% seiner Härte. Dies ist materialtypisch und stellt keinen Grund zur Beanstandung dar. Sie sollten Ihren Sitzplatz daher regelmäßig wechseln um ein ungleichmäßiges Einsitzen und somit Muldenbildung zu vermeiden (Lieblingsplatz → siehe auch: Wellen- und Faltenbildung).

Wellen- und Faltenbildung

Beim Einsitzen verändert sich die Sitzhärte unregelmäßig. Es ist daher wichtig einen sogenannten Lieblingsplatz zu vermeiden. Andernfalls kommt es zur Muldenbildung. Dass die Härte des Schaums zu Beginn der Nutzung um bis zu 15% abnimmt ist ein materialtypisches Phänomen. Wie lange dieser Vorgang dauert, ist abhängig von Dauer und Intensität der Nutzung.

Zudem wird das Bezugsmaterial durch den Gebrauch unter Einfluss von Körperwärme, Feuchtigkeit und Gewicht gedehnt. So erhält das Möbel seine gebrauchstypische Optik. Es entstehen Wellen im Bezug. Diese können je nach Modell und Bezugsmaterial unterschiedlich deutlich in Erscheinung treten, sind aber durch Glattstreichen wieder zu entfernen. Generell kann man sagen, je dünner das Bezugsmaterial und je größer die gepolsterte Fläche ist, umso größer ist die Neigung zur Falten- und Muldenbildung.

Auch sollten Sie eine punktuelle Belastung des Bezugs vermeiden. Es ist möglich, dass das Material sich nicht mehr zurückzieht, Beulen entstehen und die Oberfläche beschädigt wird.

Möbelstoffe und Eigenschaften

Sie sollten das Bezugsmaterial Ihrer Möbel nicht nur nach visuellem und modischem Aspekt aussuchen. Wichtig sind auch Gebrauchsnutzen, Reinigung, Pflegeintensität, … Individuelle Bedürfnisse erfordern unterschiedliche Bezugsmaterialien. Hierbei muss der Preis des Stoffes nicht unbedingt ein Indikator für Robustheit und Langlebigkeit sein, sondern kann sich auch durch seine spezielle Fertigungstechnik oder verwendete Materialien rechtfertigen.

Bei Bezugsstoffen unterscheidet man zwischen Natur- und Kunstfaser. Die Vorteile synthetischer Fasern sind ihre höhere Strapazierfähigkeit, Haltbarkeit, Stabilität, höhere Lichtechtheit und Reibechtheit. Naturfasern hingegen punkten dadurch, dass sie atmungsaktiv sind und Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben.

Die Bezeichnung von Stoffen erfolgt nach ihrer Oberflächenbeschaffenheit:

  • Flachgewebe

Charakterisiert sich durch eine geschlossene, glatte Oberfläche ohne Flor. Diese Stoffe haben eine schöne Optik und lassen sich ideal kombinieren. Sie sind jedoch nicht so haltbar wie Velours.

  • Webvelours

Bezeichnet man auch als Polgewebe. Die Faserenden stehen bei dieser Art Stoff aufrecht. Synthetische Stoffe bieten eine hohe Strapazierfähigkeit, neigen jedoch auch zu Sitzspiegel.

  • Flockvelours/Flockware

Hat ein samtartiges bis wildlederähnliches Aussehen. Flockvelours ist sehr haltbar, pflegefreundlich, weich und warm, ist jedoch empfindlich gegen Lösemittel und Kratzer.

  • Mikrofaserstoffe/Wirbelfliese

Haben auch ein samtartiges bis wildlederähnliches Aussehen. Wie Flockvelours ist der Stoff sehr haltbar und pflegefreundlich. Nach langem Gebrauch kann es hier jedoch zu glänzenden oder dunklen, aufgerauten Stellen kommen.

Großbritannien: Für Lieferungen nach Großbritannien werden ausschließlich feuerfeste Stoffe verwendet.

Allgemein wichtige Reinigungs- und Pflegeanweisungen

Die regelmäßige Unterhaltspflege Ihrer Möbel ist der täglichen Körperpflege des Menschen gleichzusetzen. Verschmutzungen wie Staub, Sand oder Krümel, die durch den täglichen Gebrauch entstehen, sollten durch regelmäßiges, leichtes Absaugen entfernt werden. Verwenden Sie hierzu immer eine Polsterbürste in Faserrichtung.

Warten Sie nicht bis deutliche Spuren einer Verunreinigung sichtbar sind. Besonders stark beanspruchte  Stellen wie Armlehnen oder  die Oberkante der Rückenlehne, die ständig angefasst werden, sind besonders anfällig für Verschmutzungen.

Um die Fasern Ihres Stoffes möglichst lange elastisch zu halten, reicht es den Bezug ab und an mit einem feuchten Ledertuch in Faserrichtung abzuwischen. Verwenden Sie weder Mikrofasertücher noch Dampfreiniger!

Flecken lassen sich am besten unmittelbar nach ihrer Entstehung entfernen. Tupfen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort mit einem saugstarken Tuch oder Küchenpapier ab, damit die Flüssigkeit nicht ins Gewebe eindringen kann. Nie auf der Stelle reiben.

Einige unserer Stoffe verfügen über eine Teflon© Beschichtung, die das Eindringen von Flüssigkeiten verzögert, nicht aber komplett vermeidet. Bitte beachten Sie, dass sich diese Beschichtung durch Gebrauch und Reinigung mit der Zeit verringert (abreibt).

Bei den als Aqua Clean ausgeschilderten Stoffen unserer Kollektion ist es möglich die meisten Flecken nur mit Wasser zu entfernen, ohne Zusatz von Reinigungsmitteln.

Welche Bezugsmaterialien über eine Teflon© Beschichtung verfügen, welche Aqua Clean sind und welche Stoffe bei Bedarf sogar mit  Bleichmittel behandelt werden dürfen (Easy Clean), entnehmen Sie bitte unserem Retail Collection & Finishings Katalog.

Verwenden Sie zur Reinigung nur destilliertes Wasser um Kalkränder zu vermeiden. Reinigen Sie nach Möglichkeit großflächig von Naht zu Naht und immer von außen nach innen, um den Fleck nicht zu vergrößern. Testen Sie das Reinigungsmittel (alkali-, ölfrei und pH-neutral) an einer nicht sichtbaren Stelle um sicher zu stellen, dass das Produkt den Bezug nicht angreift. Entfernen Sie nach der Reinigung sorgfältig alle Rückstände des Reinigungsmittels, da diese sonst zu einer schnelleren Wiederanschmutzung führen können.

Geeignete Pflegeprodukte finden Sie unter www.moebelpflegeshop.de.

Wenn Sie sich für ein Modell mit abnehmbarem Bezug entschieden haben, reinigen Sie diesen immer nach den Angaben des Waschetiketts. Verwenden Sie ausschließlich flüssiges Feinwaschmittel (PH-neutral, parfümfrei und ohne Ölanteile) oder flüssige Neutralseife ohne Bleichmittel.

Bitte beachten Sie, dass raue Bekleidungsstoffe, Verschlüsse, Nieten, scharfe Kanten,… die Bezüge beschädigen können. Drehen Sie daher zum Waschen die Bezüge auf links, schließen Sie eventuell vorhandene Reißverschlüsse und schützen Sie die Bezüge vor Beschädigungen durch das Klettband. Nicht schleudern.

Die Bezüge noch leicht feucht wieder über die Gestelle ziehen und zu Ende trocknen lassen. Im feuchten Zustand dehnen sich die Fasern leichter. Auch wenn die Stoffe ab Werk vorgewaschen sind, können Stoffe mit Baumwollanteil 2-3% einlaufen.

Benutzen Sie das Polstermöbel erst wieder nach vollständiger Trocknung.

Kunstleder

Kunstleder ist ein Sammelbegriff unter welchem alle lederähnlichen Verbundstoffe zusammengefasst werden. Die Beschichtung des Kunstleders kann unterschiedlich sein. Somit sind – genau wie bei Stoffen und Leder – die Eigenschaften der verschiedenen Oberflächen nicht zu vergleichen.

Allgemein bezeichnet man Kunstleder als pflegefreundliche, langlebige Alternative zu Leder. Trotzdem ist eine regelmäßige Reinigung stark frequentierter Bereiche zu empfehlen, da Kontaktverschmutzungen wie Schweiß, Körpercremes und Fett auf lange Sicht das Kunstleder angreifen, den enthaltenen Weichmacher entziehen und eine chemische Reaktion hervorrufen können. Verhärtung, Verfärbung und Reißen der Oberfläche können die Folge sein.

Verwenden Sie zur Reinigung destilliertes Wasser, Seifenlauge und ein Baumwolltuch. Vermeiden Sie den Kontakt mit lösemittelhaltigen, alkalischen oder scheuernden Reinigungsmitteln. Entfernen Sie nach der Reinigung sorgfältig alle Rückstände des Reinigungsmittels, da diese sonst zu einer schnelleren Wiederanschmutzung führen können. Anschließend mit einem weichen, trockenen Tuch nachtrocknen.

Im Gegensatz zu Leder muss Kunstleder nicht nachgefettet oder gecremt werden. Verwenden Sie daher keine Lederprodukte. Geeignete Pflegeprodukte finden Sie unter www.moebelpflegeshop.de.

Lederarten und Eigenschaften

Leder gilt im Allgemeinen als natürliches, edles Bezugsmaterial. Für eine Essecke werden oft bis zu 4-5 Lederhäute verarbeitet.

Die Tiere haben unter unterschiedlichsten Bedingungen gelebt. Unterschiede in Struktur, Farbabweichungen sowie Natur- und Wachstumsmerkmale sind naturbedingt und eine warentypische Eigenschaft. Diese Lebenszeichen wie Insektenstiche, Mastfalten,… beeinträchtigen weder den Wert noch die Haltbarkeit des Leders, sondern machen aus jedem Möbel ein Unikat.

Die Pflege bei Leder ist wichtig, da der Bezug ansonsten austrocknen kann und das Leder brüchig wird.

Generell kann man sagen, je naturbelassener und je teurer das Leder, desto empfindlicher ist es.

  • Gedecktes Leder

Gedecktes Leder bezeichnet man auch als pigmentiertes Leder. Durch eine Farbschicht auf der Oberfläche des Leders werden die Poren verschlossen und es entsteht ein gleichmäßiges Bild mit wenigen Naturmerkmalen. Flüssigkeiten dringen nicht so schnell ins Leder ein.

Gedecktes Leder ist durch seine versiegelte Oberfläche pflegefreundlich und robust. An stark beanspruchten Stellen kann es durch den Gebrauch zu Farbabrieb kommen.

Für die Alltagsreinigung reicht es das Leder mit einem trockenen Tuch (kein Mikrofaser) zu entstauben.

  • Anilin-Leder

Als Anilin-Leder bezeichnet man ein mit Anilinfarbstoffen durchgefärbtes Leder. Dieses in der Regel sehr teure und wertvolle Leder gilt als besonders atmungsaktiv, hautfreundlich und nimmt die Körperwärme schnell an. Da es sich um ein offenporiges Leder ohne Pigmentschicht handelt, ist es jedoch verschmutzungsanfälliger als ein gedecktes Leder  und verlangt eine sorgsame Nutzung. Durch sein transparentes Erscheinungsbild sind alle Naturmerkmale, sowie Farb- und Strukturunterschiede, Lederflecken, Narben, Hautfalten, Zeckenbisse, Heckenrisse,… sichtbar und erwünscht.

Aufgrund dieser Eigenschaften ist ein Abweichen von der Musterware möglich.

Das Leder kann mit der Zeit ausbleichen und im Gebrauch speckig werden (Patina).

Zur Alltagspflege reicht ein trockenes Staubtuch oder eine weiche Bürste.

Flecken sollten sofort nach dem Entstehen mit einem Frottee oder Haushaltstuch aufgesaugt werden. Nicht reiben! Restflecken können mit einem leicht feuchten Frotteetuch gesäubert werden. Nicht zu nass, um Ränder zu vermeiden und immer von außen nach innen um den Fleck nicht zu vergrößern. Trocknen Sie die Stelle anschließend mit dem Fön auf Kaltluftstufe nach

  • Rauleder

Bei unserem Rauleder handelt es sich ebenfalls um ein Anilinleder, dessen weicher, samtiger Griff durch die von Hand angeschliffene Oberfläche hervorgerufen wird. Die Naturmerkmale wie Narben, Insektenstiche,… können durch die Nutzung im Laufe der Zeit deutlicher hervortreten (siehe auch:  Anilin-Leder).

Bitte beachten Sie, dass die Verwendung von Pflege- oder Reinigungsprodukte die Haptik des Leders verändern können.

Reinigung und Pflege von Leder

Licht kann nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik des Leders verändern. Bitte achten Sie daher stets darauf, Ihr Möbel keinem direkten Sonnenlicht oder starkem Kunstlicht auszusetzen. Vermeiden Sie auch die Nähe zu aktiven Heizquellen, da diese das Leder austrocknen, es porös und brüchig machen.

Die normale Unterhaltspflege bedarf lediglich eines Staubwedels oder ein gelegentliches Abwischen mit einem trockenen Tuch.

Flecken lassen sich am besten unmittelbar nach ihrer Entstehung entfernen. Tupfen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort mit einem saugstarken Tuch oder Küchenpapier ab damit die Flüssigkeit nicht ins Leder eindringen kann. Reiben Sie niemals über die Stelle.

Fettflecken bei naturbelassenem Leder (Anilin- und Rauleder) nicht behandeln. Diese ziehen häufig ins Leder ein und werden nach Wochen unsichtbar.

Verwenden Sie keine Lösungsmittel. Diese können die Oberfläche des Leders angreifen.

Geeignete Pflegeprodukte finden Sie unter www.moebelpflegeshop.de oder wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihr Möbelhaus.

Holzteile

Das nicht sichtbare Gestell der meisten Modelle besteht aus massiver Buche.

Bei den sichtbaren Teilen können Sie zwischen verschiedenen Farbtönen in Buche, Eiche oder Nussbaum wählen.

Bitte beachten Sie, dass eventuell vorhandene Holzarmlehnen der entsprechenden Oberflächenbehandlung gemäß (lackiert oder geölt) gepflegt werden müssen.

Lacke bilden eine Schutzschicht für das Holz. Speziell bei Armlehnen sollte man dennoch darauf achten, dass diese regelmäßig gereinigt werden (Wasser, pH-neutrale Seife), um zu vermeiden, dass der Lack durch Kontaktverschmutzungen wie Schweiß, Körpercremes und Fett angegriffen wird und seine Schutzfunktion verliert.

Bei geölten Oberflächen zieht das aufgetragene Öl in das Holz ein und verschließt – im Gegensatz zur Lackierung – die Poren des Holzes nicht. Geölte Armlehnen und Füße sind somit empfindlicher als bei lackierten Oberflächen. Bei Bedarf kann die Oberfläche des Holzes mit einem feinen Schleifpapier angeschliffen und nachgeölt werden. Bitte beachten Sie, dass dies nur bei natur-geölten Farbtönen, nicht aber bei gebeizten Tönen möglich ist. Sollten Sie sich nicht sicher sein, kontaktieren Sie vorab Ihren Vertragspartner.

Metallgestelle

Verschiedene unserer Modelle sind wahlweise auch mit Metalluntergestellen erhältlich. Diese bedürfen keiner speziellen Pflege. Sollten Sie die Untergestelle feucht abwischen, stellen Sie sicher, dass die Gestelle anschließend abgetrocknet werden um Roststellen zu vermeiden.

Sollten Sie eine pH-neutrale Spülmittellösung zur Reinigung verwenden wollen, achten Sie darauf, dass keine Seifenrückstände auf den Untergestellen zurückbleiben, da diese andernfalls zu Streifen oder Flecken führen können.

Funktionsteile

Einige unserer Modelle sind mit Funktionen wie z.B. einem Drehmechanismus ausgestattet. Diese Teile bedürfen keiner besonderen Wartung. Bitte beachten Sie jedoch, dass diese Mechanismen im Gebrauch ein gewisses Geräusch verursachen. Dies ist unumgänglich und stellt keinen Grund zur Beanstandung dar.

 

Gewährleistung

Wir sind stets darauf bedacht eine gleichbleibend hohe Qualität zu liefern. Durch eigene Prüfgeräte werden Qualität, Komfort und Langlebigkeit der Modelle schon vor ihrer Einführung getestet.

Sollte es während der gesetzlichen Gewährleistung doch zu einer Beanstandung kommen, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Vertragspartner und lassen Sie ihm eventuelles Bildmaterial zukommen. Dieser wird uns Ihre Beanstandung mit den notwendigen Informationen weiterleiten.

Bitte beachten Sie, dass sogenannte Verbrauchsmaterialien wie Stuhlgleiter oder Gasdruckfedern, Verschleißteile sind und somit von der Gewährleistung ausgeschlossen.

Tische

Allgemeine warentypische Produkteigenschaften

Unabhängig von Materialeinsatz, Konstruktion, Verarbeitung und Preis sind bei der qualitativen Beurteilung von Möbeln drei wichtige Produkteigenschaften zu berücksichtigen, da diese bei späteren Veränderungen aus normalem, natürlichem Gebrauch keinen Sachmangel darstellen:

  • Warentypische Eigenschaften

Resultieren aus speziellen Materialeigenschaften (z.B. Markstrahlen oder Astlöcher)

  • Modellbedingte Eigenschaften

Optisches Erscheinungsbild eines Modells (z.B. unterschiedlich ausgerichtetes Furnierbild)

  • Gebrauchseigenschaften

Nutzungsbedingte Veränderungen, die keine Rückschlüsse auf Verarbeitung und Qualität zulassen (z.B. Lichteinwirkung bei Echtholz)

Farb- und Strukturtoleranzen

Holz ist ein natürlich gewachsener Werkstoff mit charakteristischen Wuchsmerkmalen wie Zeichnung, Struktur und Farbe. Bei den unverwechselbaren Echtheitsmerkmalen, wie Verwachsungen, Unregelmäßigkeiten, Markstrahlen, Ästen,… handelt es sich um warentypische Eigenschaften des Holzes. Jeder Baum ist einzigartig in Struktur und Farbe.

Eine absolute Farb- und Strukturgleichheit zwischen Planungsmuster und Lieferung kann daher nicht garantiert werden. Bei manchen Holzarten wie Eiche können innerhalb eines einzigen Längsschnitts unterschiedliche Strukturen und Farbabweichungen auftreten, so dass rechts und links ganz unterschiedlich ausfallen können. Somit sind auch Unterschiede innerhalb eines Tisches, ja sogar innerhalb einer Lamelle möglich. Dies ist warentypisch und stellt keinen Grund zur Beanstandung dar.

Die Oberflächenbehandlungen (siehe: Möbeloberflächen und Eigenschaften) feuern den natürlichen Farbton des Holzes unterschiedlich an. Es kann somit auch zwischen »Natur geölt« und »Natur lackiert« zu Unterschieden in der Farbgebung kommen.

Bei Tischen mit vertikalem und horizontalem Furnierverlauf kann es je nach Holzart, Position und Lichteinfall zu hellen und dunklen Farb- und Strukturakzenten kommen.

Auch zwischen Massivholz und Furnier kann es auf Grund des unterschiedlichen Trägermaterials zu Farbunterschieden kommen.

Modellbedingt werden auch offene Astlöcher und Risse verarbeitet. Hierbei handelt es sich um einen gewollt rustikalen Effekt des Modells (modelltypische Eigenschaft).

Da die Holzfarbe sich im Laufe der Zeit verändert (siehe auch: Lichteinwirkung), ist im Falle einer Nachbestellung ein Musterabgleich ratsam.

Holzwerkstoffe

Die Qualität eines Möbels ist nicht davon abhängig, ob es aus Holzwerkstoff oder Massivholz gefertigt wurde. Der korrekte Einsatz des Materials ist wichtig. Je nach Einsatzort kann ein Möbel aus Holzwerkstoff sogar geeigneter sein als Massivholz. Im Gegensatz zu Massivholz bleibt das Möbel in Form und kann nicht reißen (Vorteil bei Fußbodenheizung).

Wir verwenden in unserer Produktion unterschiedliche Trägerstoffe, welche entweder mit Echtholzfurnier, HPL oder Fenix© beklebt werden.

Massivholz

Als Massivholz bezeichnet man Lamellen, die aus dem vollen Holz des Baumstamms geschnitten wurden.

Massivholz ist das vielfältigste, edelste und schönste Naturprodukt, welches für die Möbelproduktion verwendet werden kann. Durch seine einzigartige Farbe, Struktur und Wuchsmerkmale erhalten Sie ein echtes Unikat.

Die Aussage »Holz lebt« entspricht der Realität. Denn auch nach Lieferung und Aufbau des Möbels nimmt das Holz weiterhin ständig Feuchtigkeit aus der Umgebung auf und gibt diese wieder ab. Es ist daher wichtig große Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen zu vermeiden, da das Holz anderenfalls wieder beginnt zu »arbeiten«. Dies kann ein Reißen, Verziehen oder Schwund (angelehnt an RAL) des Holzes zur Folge haben (siehe auch: Raumklima).

Gerade im Winter ist ein Überheizen und somit zu trockene Luft zu vermeiden. Generell sollten die Möbel nicht zu nah an aktiven Heizquellen stehen. Fußbodenheizung ist bei Massivholzmöbeln nur mit einem speziellen Schutz zu empfehlen.

Durch in die Platte eingelassene Metallprofile und Wechsellegung der einzelnen Lamellen versuchen wir dem natürlichen Durchbiegen des Holzes entgegen zu wirken. Es ist jedoch nicht immer völlig auszuschließen. Solange das Durchbiegen innerhalb der Toleranzen liegt und weder Sicherheit noch Funktion des Möbels gestört sind, stellt dies kein Grund zur Beanstandung dar.

Allgemeine wichtige Reinigungs- und Pflegehinweise

Bitte stellen Sie keine heißen, schweren, scharfkantigen oder feuchten Gegenstände, die Ränder oder Druckstellen verursachen können, direkt auf der Tischplatte ab.

Verschüttete Flüssigkeiten sollten sofort abgetupft werden. Niemals mit Druck auf einer Stelle reiben. Um Flecken zu vermeiden, lassen Sie die Flüssigkeit nicht ins Holz eindringen.

Die tägliche Pflege erfordert nicht viel Aufwand. Staubwischen mit einem trockenen, weichen Tuch oder nebelfeuchtem Leder in Faserrichtung des Holzes ist ausreichend.

Verwenden Sie weder Mikrofasertücher, Dampfreiniger oder Schmutzradierer (außer für Fenix©), die feine Partikel enthalten. Diese können die Oberfläche angreifen.

Achten Sie darauf, dass Ihr Geschirr (Teller, Tassen,…) immer entgratet ist, da dieses sonst Kratzer auf der Oberfläche Ihrer Möbel hinterlassen kann.

Möbeloberflächen und Eigenschaften

Wir bieten Ihnen eine breite Auswahl an Möbeloberflächen. Jede dieser Oberflächen bietet verschiedene Vorteile, bedarf aber auch unterschiedlicher Pflege. Wählen Sie die Oberflächenbeschaffenheit immer unter Rücksichtnahme der Nutzung und Ihrer Ansprüche an das Möbel. Generell kann man sagen, je naturbelassener, umso empfindlicher ist eine Oberfläche.

Bitte beachten Sie, dass es bei Möbeloberflächen, die mit unterschiedlichen Materialien (vor allem Kunststoff) längeren Kontakt haben, zu chemischen Reaktionen, Oberflächenveränderungen oder Verfärbungen kommen kann.

  • Beize

Je nach gewünschtem Farbton werden einige unserer Hölzer gebeizt.

Hierzu werden Pigmente auf das Holz aufgetragen. Die natürliche Maserung des Holzes bleibt erhalten.

Bitte beachten Sie, dass es vor allem bei dunklen Farbtönen zu Farbunterschieden innerhalb des Tisches kommen kann. Diese entstehen durch unterschiedliche Dichten im Holz, die die aufgetragene Beize unterschiedlich gut aufnimmt. Auch die ursprüngliche Farbe des Holzes beeinflusst das endgültige Ergebnis. Hierbei handelt es sich um eine warentypische Eigenschaft und stellt keinen Grund zur Beanstandung dar.

Zusätzlich erhalten unsere Hölzer eine Schutzschicht. Hierbei unterscheiden wir zwischen geölten und lackierten Oberflächen.

1) Lackierte Oberflächen

Bei stark strapazierten Tischen empfiehlt sich eine lackierte Oberfläche. Die Lackschicht schützt das Material vor äußeren Einflüssen. Der Lack verleiht dem Holz einen schönen Glanz und macht den Tisch unempfindlicher. Es ist trotzdem zu empfehlen verschüttete Flüssigkeiten schnellstmöglich zu entfernen, da diese andernfalls die Schutzschicht angreifen und schädigen können.

Lackierte Oberflächen können nach Bedarf mit Wasser unter Zugabe von etwas Spülmittel (ohne Bleichzusätze) gereinigt werden. Bitte keine Reinigungs-, Putz- oder Schleifmittel verwenden. Anschließend die Oberfläche mit einem weichen Lappen nachtrocknen.

Geschlossenporige Lackierung

Die Poren des Holzes werden durch die Lackierung verschlossen. Es entsteht eine seidig glänzende Schutzschicht.

Matte Lackierung

Eine matte Lackierung wird durch ihr mattiertes Erscheinungsbild definiert. Auch hier werden die Poren durch eine Lackschicht verschlossen.

Achten Sie darauf, dass die Oberfläche durch Putzen oder Geschirr nicht blank gerieben wird und so ihre matte Optik verliert.

Bitte beachten Sie, dass bei einem dunklen Beizton Gebrauchsspuren (z.B. kleine Kratzer) deutlicher sichtbarer sind als auf hell gebeizten oder naturfarbenen Oberflächen.

2) Ölbehandelte Oberflächen

Im Gegensatz zur lackierten Oberfläche, werden die Poren bei einem geölten Tisch nicht verschlossen. Das Öl dringt in das Holz ein. Der Tisch behält seine natürliche Optik, seinen warmen Griff und den ursprünglichen Geruch des Holzes.

Dadurch ist die Oberfläche jedoch auch empfindlicher und pflegeintensiver als eine lackierte Oberfläche.

Flüssigkeiten sollten unverzüglich entfernt werden um ein Eindringen in die Holzstruktur und somit Fleckenbildung zu vermeiden. Sollte es doch zu Flecken kommen, verwenden Sie das mitgelieferte Öl-Pflegeset.

Bitte beachten Sie, dass Kratzer und kleinere Beschädigungen nur bei naturgeölten Farbtönen mit einem feinen Schleifpapier nachzubessern sind. Sollten Sie einen gebeizt-geölten Tisch haben, würden Sie die Beize durch das Abschleifen entfernen und Flecken entstehen.

Sollten Sie sich nicht sicher sein, kontaktieren Sie bitte Ihren Vertragspartner.

Zur Langzeitpflege frischen Sie Ihren Tisch 1-2x im Jahr mit dem mitgelieferten Pflegeöl oder alternativ mit handelsüblichem Leinöl auf. Vorab Oberfläche reinigen.

Die geölte Oberfläche sollte nicht mit fettlöslichen Reinigern in Berührung kommen.

  • Gebürstete Oberflächen

Bei verschiedenen massiven Tischmodellen besteht die Möglichkeit optional eine gebürstete Oberfläche zu bestellen. Hierbei werden die weicheren Holzschichten durch Bürsten der Oberfläche entfernt und eingedrückt. Zurück bleibt eine härtere/komprimierte Oberfläche. Dieser Vorgang hebt die Struktur und die Farbe des Holzes noch deutlicher hervor und verleiht dem Tisch eine einzigartige Optik. So kommt der natürliche Charakter des Tisches besonders zur Geltung.

Aufgrund der speziellen Oberflächenbehandlung ist es hierbei nicht möglich vorhandene Astlöcher auszukitten.

HPL kompakt

HPL steht für Hochdruck-Schichtpressstoffplatte. Diese bestehen aus durchgehend gleichmäßig geschichteten Kraftpapierbahnen, die mit Kunstharzen getränkt wurden.

Unter hohem Druck und gleichzeitiger Hitzeeinwirkung werden verschiedene Schichten zu einem festen, nicht mehr erweichbaren Verbundstoff zusammengepresst.

Durch die porenlose Oberfläche nimmt das Material keinen Geruch oder Geschmack von Speisen oder Chemikalien an. HPL Oberflächen sind zudem widerstandsfähig und halten kurzfristig Temperaturen bis 130°C stand. HPL wird aufgrund seiner Eigenschaften auch häufig im Objektbereich eingesetzt.

Trotz seiner positiven Eigenschaften in Bezug auf Hitzeresistenz und Kratzfestigkeit empfiehlt es sich immer einen Topfuntersetzer und Schneideunterlage zu nutzen.

Keramik

Diese Tischplatten werden aus unterschiedlichen Gesteinsarten bei sehr hohen Temperaturen gebrannt. Dadurch kann es zu Farbunterschieden, Punkten in der Oberfläche, Höhen- und Strukturunterschieden kommen. Diese sind materialtypisch und stellen keinen Grund zur Beanstandung dar.

Keramikplatten sind leicht zu reinigen und feuerfest.

Frische Flecken sind grundsätzlich leichter zu entfernen. Sie sollten daher auch bei Keramikplatten Flecken immer schnellstmöglich nach ihrer Entstehung entfernen. Zur Entfernung von leichten Flecken und Abdrücken benutzen Sie ein feuchtes Tuch und neutrales Reinigungsmittel, Allesreiniger, Glasreiniger ohne Silikone oder milden Essigreiniger. Fettflecken können mit alkalischen Reinigungsmitteln entfernt werden. Kalkflecken lassen sich am besten mit Essig- oder Kalkreiniger entfernen. Öl, Wein, Essig, Tee, Kaffee oder Saft können mit einem feuchten Tuch entfernt werden.

Bei hartnäckigen Verschmutzungen und eingetrockneten Flecken verwenden Sie einen Kunststoffschaber. Anschließend mit einem milden Scheuermittel (für Ceranfelder) und Scheuerschwamm ohne Metallanteile bearbeiten. Bei Bedarf Vorgang wiederholen.

Nach der Reinigung mit Produkt immer mit Wasser nachspülen und trocknen.

Trotz seiner hohen Kratzresistenz empfehlen wir Ihnen stets ein Schneidebrett als Unterlage und Topfuntersetzer zu verwenden. Harte Schläge – vor allem auf die Kanten – kann zu Abplatzungen oder Rissen führen.

Farben auf Acryl- und Nitrobasis (z.B. Textmarker) können die Oberfläche dauerhaft verfärben.

Bitte vermeiden Sie den Kontakt mit starker Bleiche, Scheuermittel, Färbemittel, Batteriesäure, aggressive Lösungsmittel, Beize, Fluorwassersäure, Dichlormethan, Natronlauge, Abbeizmittel,…

Fenix©

Die Oberfläche dieses neuartigen Materials zeichnet sich durch seine extrem matte Optik und seine samtig weiche Haptik aus. Fenix© ist einfach zu reinigen und bleibt auf Dauer anti-bakteriell.

Mikrokratzer in der Oberfläche können repariert werden.

Verunreinigungen entfernen Sie mit Hilfe von Fettlöser und einem sauberen Mikrofasertuch.

Wischen Sie anschließend mit einem Mikrofasertuch und warmem Wasser nach. Bei hartnäckigen Flecken können Sie auch auf Waschbenzin zur Reinigung zurückgreifen.

Vermeiden Sie schleifende oder scheuernde Substanzen und Schwämme, stark ätzende oder alkalische Produkte, Möbelpolitur und nachfettende Reiniger. Letztere können einen Film auf der Oberfläche hinterlassen.

Zur nachhaltigen Regeneration der Oberfläche wird die regelmäßige Reinigung mit einem Schmutzradierer empfohlen. Um Mikrokratzer zu entfernen, reiben Sie den Schmutzradierer in kreisenden Bewegungen über die betroffene Fläche.

Trotz seiner positiven Eigenschaften in Bezug auf Hitzeresistenz und Kratzfestigkeit empfiehlt es sich immer einen Topfuntersetzer und Schneideunterlage zu nutzen.

Metall

  • Tischuntergestelle aus gebürstetem Edelstahl

Diese können mit einem weichen Tuch, lauwarmem Wasser und neutraler Seife gereinigt werden. Danach trocken wischen.

  • Tischuntergestelle aus Gusseisen oder pulverbeschichtetem Stahl

Die Reinigung erfolgt hier mit einem weichen Schwamm, lauwarmem Wasser und neutraler Seife. Achten Sie bitte darauf, dass keine Seifenrückstände auf der teils rauen Oberfläche zurückbleiben. Diese können zu Streifen und Flecken auf dem Gestell führen. Nachtrocknen nicht vergessen.

Verlängerungen

Wir bieten Ihnen eine große Auswahl an unterschiedlichen Verlängerungssystemen.

Lesen Sie bei Tischen mit Verlängerungsfunktionen immer erst die Bedienungsanleitung aufmerksam durch und bewahren Sie diese auf. Eine sorgfältige Handhabung und Bedienung laut Anleitung ist unabdingbar. Andernfalls riskieren Sie eine irreparable Beschädigung der Einlegeplatten oder des Auszugmechanismus.

Bei Tischen mit Ansteck- oder Einlegeplatten sind die Leimfugen und die Maserung der einzelnen Lamellen nicht bis zum Ende der Tischeinlege- bzw. Ansteckplatten in einem durchlaufend, sodass auch Farb- und Strukturunterschiede von Verlängerung zur Tischplatte auftreten werden.

Die verwendeten Funktionsteile benötigen verarbeitungstechnisch- und materialbedingt einen gewissen Spielraum. Maßtoleranzen oder ein leichter Versatz ist nicht zu vermeiden und warentypisch. Ein hierdurch entstehender geringfügiger Höhenunterschied zwischen Tischplatte und Verlängerung ist daher zu akzeptieren.

Auch unterschiedliche Materialien für Hauptplatte und Verlängerung können im Laufe der Zeit zu einem Versatz führen, wenn diese sich unterschiedlich entwickeln.

Beschläge

Bitte beachten Sie, dass sich durch Lichteinwirkung bei Echtholztischen (furniert und massiv) mit Ansteck- oder Auszugplattensystem die Oberflächen von Tisch- und Einlegeplatten unterschiedlich verändern (siehe auch: Lichteinwirkung).

Lagern Sie zudem die Ansteckplatten immer im selben Raum wie der Tisch selbst, um einem unterschiedlichen Arbeiten der einzelnen Holzelemente vorzubeugen (siehe auch: Raumklima).

Vorsicht bei der Lagerung auf Schränken, da warme Luft immer nach oben steigt.

Denken Sie immer daran, dass die Verlängerungselemente nicht denselben Belastungen wie die Hauptplatte standhalten können.

Garantie

Wir sind stets darauf bedacht eine gleichbleibend hohe Qualität zu liefern. Durch eigene Prüfgeräte werden Qualität, Komfort und Langlebigkeit der Modelle schon vor ihrer Einführung getestet.

Sollte es während der gesetzlichen Gewährleistung doch zu einer Beanstandung kommen, wenden Sie sich bitte unverzüglich an Ihren Vertragspartner und lassen Sie ihm eventuelles Bildmaterial zukommen. Dieser wird uns Ihre Beanstandung mit den notwendigen Informationen weiterleiten.

Bitte beachten Sie, dass sogenannte Verbrauchsmaterialien wie Gleiter, Verschleißteile sind und somit  von der Gewährleistung ausgeschlossen.